Das "Risky-Shift-Phänomen" (Risikoschub-Phänomen) als ein inzwischen nicht nur in zahlreichen Fachzeitschriften, sondern auch in sozialpsycholo- gischen und allgemeinpsychologischen Lehrbüchern aufgenommener Gegen- stand sozialpsychologischer Forschung repräsentiert einen Sammelbegriff für interaktionsinduzierte Veränderungen von Reaktionen auf Risiko-Entschei- dungsprobleme. Es stellt eines jener in der psychologischen Forschung entdeckten Phäno- mene dar, die nach der ersten Veröffentlichung das Interesse zahlreicher empirisch arbeitender Wissenschaftler auf sich lenkten und zu einer inzwi- schen kaum mehr überschaubaren Anzahl an Einzel- und Nachuntersuchungen ftihrten. Die zahlreichen zum "Risky-Shift-Phänomen" vorliegenden Veröffent- lichungen haben ebenso wie bei manchen anderen Phänomenen häufig dazu Anlaß gegeben, einerseits von einer uneingeschränkten Generalisierbarkeit des Phänomens auszugehen und andererseits diesen Forschungsgegenstand isoliert von Theorien und empirischen Befunden anderer Forschungsdiszipli- nen - wie z.B. der Entscheidungstheorie - zu betrachten. Der vorliegende Band soll darum als Sammelreferat zum "Risky-Shift- Phänomen" dem Ziel dienen, eine systematische Analyse von Reaktionen auf Risiko-Entscheidungs- probleme bei Individuen und Kleingruppen zu liefern, Generalisierbarkeitsbedingungen und Erklärungen für dieses Extremisie- rungsphänomen zu untersuchen und zu erörtern und dabei diesen Forschungsgegenstand in einen umfassenderen theoreti- schen und empirischen Kontext zu integrieren. Köln. im Frühjahr 1981 Ulrike Six VII Inhalt Zweck und Ziel der Reihe V \'[[ Vorwort. Inhalt . .. IX 1. Das Risikoschub-Phänomen als Gegenstand sozialpsychologischer Forschung 2. Entscheidungstheoretische Grundlagen. 5 2.1 Der Entscheidungshegriff (, 2.2 Das Risikokonzept in der Entscheidungsforschung . 11 2.3 Entscheid ungsmodelle. 1 S 3. Die Generalisierbarkeit des Risikoschub-Phänomens 3.1 Variationen im Versuchsaufhau. 3.1.1. Der Einsatz eines Vortests ....
Das "Risky-Shift-Phänomen" (Risikoschub-Phänomen) als ein inzwischen nicht nur in zahlreichen Fachzeitschriften, sondern auch in sozialpsycholo- gischen und allgemeinpsychologischen Lehrbüchern aufgenommener Gegen- stand sozialpsychologischer Forschung repräsentiert einen Sammelbegriff für interaktionsinduzierte Veränderungen von Reaktionen auf Risiko-Entschei- dungsprobleme. Es stellt eines jener in der psychologischen Forschung entdeckten Phäno- mene dar, die nach der ersten Veröffentlichung das Interesse zahlreicher empirisch arbeitender Wissenschaftler auf sich lenkten und zu einer inzwi- schen kaum mehr überschaubaren Anzahl an Einzel- und Nachuntersuchungen ftihrten. Die zahlreichen zum "Risky-Shift-Phänomen" vorliegenden Veröffent- lichungen haben ebenso wie bei manchen anderen Phänomenen häufig dazu Anlaß gegeben, einerseits von einer uneingeschränkten Generalisierbarkeit des Phänomens auszugehen und andererseits diesen Forschungsgegenstand isoliert von Theorien und empirischen Befunden anderer Forschungsdiszipli- nen - wie z.B. der Entscheidungstheorie - zu betrachten. Der vorliegende Band soll darum als Sammelreferat zum "Risky-Shift- Phänomen" dem Ziel dienen, eine systematische Analyse von Reaktionen auf Risiko-Entscheidungs- probleme bei Individuen und Kleingruppen zu liefern, Generalisierbarkeitsbedingungen und Erklärungen für dieses Extremisie- rungsphänomen zu untersuchen und zu erörtern und dabei diesen Forschungsgegenstand in einen umfassenderen theoreti- schen und empirischen Kontext zu integrieren. Köln. im Frühjahr 1981 Ulrike Six VII Inhalt Zweck und Ziel der Reihe V \'[[ Vorwort. Inhalt . .. IX 1. Das Risikoschub-Phänomen als Gegenstand sozialpsychologischer Forschung 2. Entscheidungstheoretische Grundlagen. 5 2.1 Der Entscheidungshegriff (, 2.2 Das Risikokonzept in der Entscheidungsforschung . 11 2.3 Entscheid ungsmodelle. 1 S 3. Die Generalisierbarkeit des Risikoschub-Phänomens 3.1 Variationen im Versuchsaufhau. 3.1.1. Der Einsatz eines Vortests ....
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