Barnes & Noble Schädigungen des Anaesthesie-Personals durch Narkose-Gase und -Dämpfe: Bericht über den Workshop am 26. und 27. April 1974 im Städtischen Krankenhaus München-Neuperlacb at Hamilton Place in Chattanooga, TN
Schädigungen des Anaesthesie-Personals durch Narkose-Gase und -Dämpfe: Bericht über den Workshop am 26. und 27. April 1974 im Städtischen Krankenhaus München-Neuperlacb
Schädigungen des Anaesthesie-Personals durch Narkose-Gase und -Dämpfe: Bericht über den Workshop am 26. und 27. April 1974 im Städtischen Krankenhaus München-Neuperlacb in Chattanooga, TN
Schädigungen des Anaesthesie-Personals durch Narkose-Gase und -Dämpfe: Bericht über den Workshop am 26. und 27. April 1974 im Städtischen Krankenhaus München-Neuperlacb in Chattanooga, TN
Die durch permanente Einwirkung von Narkose-Gasen und -Dämpfen möglichen Schädigungen des Anaesthesiepersonals gaben hinrei- chend Veranlassung, sowohl Experten aller einschlägigen Fach- richtungen, also Anaesthesisten, Arbeitsmediziner, Internisten, Juristen, Pharmakologen, Physiologische Chemiker und Toxiko- logen, als auch Vertreter der Arzneimittel-Kommission, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, der Medizin-Technik und der Pharma-Industrie einzuladen, um eine gemeinsame Lösung der bestehenden Probleme zu finden zu versuchen. Nachdem sich die Anwesenden über bisher erfolgte Untersuchungs- ergebnisse informiert hatten, berichtete CASCORBI über eine umfassende amerikanische Studie, die Spontanaborte, angeborene Mißbildungen, Leber- und Nierenschädigungen und die Entstehung von Malignomen behandelt und zumindest in einern gewissen Um- fange keine Zweifel an schädigenden Einflüssen einer chronischen Exposition auf das Anaesthesiepersonal läßt. Diese Aussagen wurden durch tierexperimentelle Studien anderer Autoren be- kräftigt. Anschließend besprachen Anaesthesisten und Medizin- Techniker Maßnahmen zur Verhinderung der permanenten Konfron- tation mit Narkose-Gasen und -Dämpfen. Den Referaten schloß sich eine interessante und instruktive Diskussion an, die Möglichkeiten einer exakteren Messung der Luftverunreinigung von Operationssälen zur Erstellung von MAK- Werten volatiler Narkosemittel, arbeitsmedizinische, juristi- sche, berufsgenossenschaftliehe und technische Gesichtspunkte erörterte und Veranlassung zu der inzwischen erarbeiteten und dem Text angefügten Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Anaesthesie und Wiederbelebung und des Berufsverbandes Deut- scher Anaesthesisten gab.
Die durch permanente Einwirkung von Narkose-Gasen und -Dämpfen möglichen Schädigungen des Anaesthesiepersonals gaben hinrei- chend Veranlassung, sowohl Experten aller einschlägigen Fach- richtungen, also Anaesthesisten, Arbeitsmediziner, Internisten, Juristen, Pharmakologen, Physiologische Chemiker und Toxiko- logen, als auch Vertreter der Arzneimittel-Kommission, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, der Medizin-Technik und der Pharma-Industrie einzuladen, um eine gemeinsame Lösung der bestehenden Probleme zu finden zu versuchen. Nachdem sich die Anwesenden über bisher erfolgte Untersuchungs- ergebnisse informiert hatten, berichtete CASCORBI über eine umfassende amerikanische Studie, die Spontanaborte, angeborene Mißbildungen, Leber- und Nierenschädigungen und die Entstehung von Malignomen behandelt und zumindest in einern gewissen Um- fange keine Zweifel an schädigenden Einflüssen einer chronischen Exposition auf das Anaesthesiepersonal läßt. Diese Aussagen wurden durch tierexperimentelle Studien anderer Autoren be- kräftigt. Anschließend besprachen Anaesthesisten und Medizin- Techniker Maßnahmen zur Verhinderung der permanenten Konfron- tation mit Narkose-Gasen und -Dämpfen. Den Referaten schloß sich eine interessante und instruktive Diskussion an, die Möglichkeiten einer exakteren Messung der Luftverunreinigung von Operationssälen zur Erstellung von MAK- Werten volatiler Narkosemittel, arbeitsmedizinische, juristi- sche, berufsgenossenschaftliehe und technische Gesichtspunkte erörterte und Veranlassung zu der inzwischen erarbeiteten und dem Text angefügten Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Anaesthesie und Wiederbelebung und des Berufsverbandes Deut- scher Anaesthesisten gab.
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