Barnes & Noble Die Maßgeblichkeit von Art. 49 EG fuer nationale rundfunkpolitische Ordnungsentscheidungen unter besonderer Beruecksichtigung von Art. 151 EG: Eine Untersuchung am Beispiel oeffentlich-rechtlicher Spartenkanaele at Hamilton Place in Chattanooga, TN
Die Maßgeblichkeit von Art. 49 EG fuer nationale rundfunkpolitische Ordnungsentscheidungen unter besonderer Beruecksichtigung von Art. 151 EG: Eine Untersuchung am Beispiel oeffentlich-rechtlicher Spartenkanaele
Die Maßgeblichkeit von Art. 49 EG fuer nationale rundfunkpolitische Ordnungsentscheidungen unter besonderer Beruecksichtigung von Art. 151 EG: Eine Untersuchung am Beispiel oeffentlich-rechtlicher Spartenkanaele in Chattanooga, TN
Die Maßgeblichkeit von Art. 49 EG fuer nationale rundfunkpolitische Ordnungsentscheidungen unter besonderer Beruecksichtigung von Art. 151 EG: Eine Untersuchung am Beispiel oeffentlich-rechtlicher Spartenkanaele in Chattanooga, TN
Vor dem Hintergrund eines gesteigerten Problembewusstseins für vertikale Kompetenzabgrenzungen sowie einer fehlenden EG-rechtlichen Rundfunkkompetenz werden immer wieder Übergriffe der EG in die nationale Rundfunkhoheit beklagt. In diesem Kontext untersucht diese Arbeit die Maßgeblichkeit des EG-Rechts für nationale rundfunkpolitische Ordnungsentscheidungen am Beispiel deutscher gebührenfinanzierter Spartenkanäle. Unter Berücksichtigung der neueren EuGH-Rechtsprechung erweist sich dabei das EG-Beihilferegime für die fragliche Gebührenfinanzierung als nicht einschlägig. Die Anwendung des somit erst zum Zuge kommenden Art. 49 EG beinhaltet jedoch kein, wie zuweilen befürchtet, «Danaergeschenk» für die nationalen Rundfunkordnungen: Art. 151 EG stellt – als Kehrseite einer schmalen Kompetenzübertragung – eine Souveränitätsreserve zugunsten des mitgliedstaatlichen Rundfunksektors dar. Den materiellen Zusatzgehalten des Art. 151 EG ist im Rahmen der Rechtfertigungs- bzw. Verhältnismäßigkeitsprüfung von Eingriffen in die Dienstleistungsfreiheit im Wege der Herstellung vertikaler praktischer Konkordanz Rechnung zu tragen.
Vor dem Hintergrund eines gesteigerten Problembewusstseins für vertikale Kompetenzabgrenzungen sowie einer fehlenden EG-rechtlichen Rundfunkkompetenz werden immer wieder Übergriffe der EG in die nationale Rundfunkhoheit beklagt. In diesem Kontext untersucht diese Arbeit die Maßgeblichkeit des EG-Rechts für nationale rundfunkpolitische Ordnungsentscheidungen am Beispiel deutscher gebührenfinanzierter Spartenkanäle. Unter Berücksichtigung der neueren EuGH-Rechtsprechung erweist sich dabei das EG-Beihilferegime für die fragliche Gebührenfinanzierung als nicht einschlägig. Die Anwendung des somit erst zum Zuge kommenden Art. 49 EG beinhaltet jedoch kein, wie zuweilen befürchtet, «Danaergeschenk» für die nationalen Rundfunkordnungen: Art. 151 EG stellt – als Kehrseite einer schmalen Kompetenzübertragung – eine Souveränitätsreserve zugunsten des mitgliedstaatlichen Rundfunksektors dar. Den materiellen Zusatzgehalten des Art. 151 EG ist im Rahmen der Rechtfertigungs- bzw. Verhältnismäßigkeitsprüfung von Eingriffen in die Dienstleistungsfreiheit im Wege der Herstellung vertikaler praktischer Konkordanz Rechnung zu tragen.
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