Wovon sprechen Menschen eigentlich, wenn sie nach dem Tod gefragt werden? Wie haben sie das Sterben eines ihnen bedeutsamen Anderen erlebt? Wie leben sie weiter, wenn das, was als "normal" oder "selbstverständlich" vorausgesetzt wird, durch den Einbruch des Todes in Frage gestellt wird? Aus wissenssoziologischer Perspektive ist der Tod kein natürliches Phänomen, sondern wird sozial hervorgebracht. Auf der Basis narrativer Interviews werden in dieser Arbeit Deutungsmuster und Handlungspraktiken analysiert, mittels derer der Tod konstruiert wird. Im Fokus der Analyse stehen Wissensvorräte, die Bilder vom Tod - und damit auch vom Leben - produzieren und reproduzieren. Die subjektiven Sichtweisen spiegeln dabei spezifische gesellschaftliche Bedingungen, die in ihrem historisch "So-geworden-sein" nachvollzogen werden. Es wird deutlich, dass Gewissheiten um den Tod sich als brüchig und widersprüchlich darstellen und nur mit einem erweiterten Blick erfasst werden können, der eine Reihe von Vorurteilen um den Tod revidiert.
Wovon sprechen Menschen eigentlich, wenn sie nach dem Tod gefragt werden? Wie haben sie das Sterben eines ihnen bedeutsamen Anderen erlebt? Wie leben sie weiter, wenn das, was als "normal" oder "selbstverständlich" vorausgesetzt wird, durch den Einbruch des Todes in Frage gestellt wird? Aus wissenssoziologischer Perspektive ist der Tod kein natürliches Phänomen, sondern wird sozial hervorgebracht. Auf der Basis narrativer Interviews werden in dieser Arbeit Deutungsmuster und Handlungspraktiken analysiert, mittels derer der Tod konstruiert wird. Im Fokus der Analyse stehen Wissensvorräte, die Bilder vom Tod - und damit auch vom Leben - produzieren und reproduzieren. Die subjektiven Sichtweisen spiegeln dabei spezifische gesellschaftliche Bedingungen, die in ihrem historisch "So-geworden-sein" nachvollzogen werden. Es wird deutlich, dass Gewissheiten um den Tod sich als brüchig und widersprüchlich darstellen und nur mit einem erweiterten Blick erfasst werden können, der eine Reihe von Vorurteilen um den Tod revidiert.
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